Umweltschutz und soziale Unternehmensverantwortung

Die Dämmung technischer Anlagen in Gebäuden und Industrie ist eine der einfachsten und effizientesten Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Verringerung des weltweiten CO2-Ausstoßes. Als Weltmarktführer für flexible technische Dämmungsprodukte, die bereits für Millionen von Installationen auf der ganzen Welt verwendet wurden, leistet Armacell einen erheblichen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen.

 

Engagement für die Umwelt

Das Unternehmen fertigt jedoch nicht nur „Energiesparprodukte“, sondern praktiziert aktiven Umweltschutz innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe. Dieser ist eine der tragenden Säulen der Unternehmensphilosophie von Armacell. Er ist ein wesentlicher Teil der Unternehmensstrategie und steht gleichrangig neben anderen Zielen des Unternehmens. Die Umweltrichtlinien verpflichten alle Armacell Mitarbeiter weltweit zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und der Schonung natürlichen Ressourcen.

Um Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen, sucht Armacell ständig nach Wegen zur Verringerung des Rohstoffeinsatzes, des Energieverbrauchs und der Abfallquote. Es werden intelligente Verfahren zur Nutzung von Produktionsabfällen entwickelt. Der Großteil der weltweiten Standorte ist nach dem Umweltstandard ISO 14000 zertifiziert und alle europäischen Werke sind es schon heute. Gemeinsam mit anderen Dämmstofffirmen gründete Armacell im Jahr 2009 die Europäische Stiftung für Industrieisolierungen (EiiF), die den Einsatz optimierter Isoliersysteme in Industrieanlagen fördert und ökologische und ökonomische Chancen dieser Maßnahmen ins öffentliche Bewusstsein bringt.

Um das Energie-Einsparpotenzial, das durch die Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen in Wohngebäuden realisiert werden kann, exakt und repräsentativ zu beziffern, beauftragte Armacell das Zentrum für Umweltbewusstes Bauen (ZuB) an der Uni Kassel mit der Durchführung einer wissenschaftlichen Studie. 2009 präsentierte Armacell auf Grundlage dieser und weiterer eigener Studien als weltweit erster Hersteller flexibler Dämmstoffe eine umfassende Ökobilanz (Life Cycle Assessment).

Gesellschaftliches Engagement

In den letzten Jahren hat Armacell auch verstärkt die soziale Dimension der Nachhaltigkeit im Management und bei seinen Mitarbeitern betont. Für das herausragende Engagement im Bereich Umwelt und Soziales erhielt Armacell 2005 das Gütesiegel „Ethics in Business“. Diese Auszeichnung wird Unternehmen für ihren vorbildlichen Umgang mit den Menschen und der Umwelt − auch „Corporate Social Responsibility“ (CSR) genannt − verliehen.

2006 trat Armacell der UN-Initiative Global Compact bei, einem der weltweit bedeutendsten Business-Netzwerke für eine nachhaltige Globalisierung. Im Rahmen dieses Engagements werden weltweit zahlreiche Projekte durchgeführt. Als global tätiges Unternehmen unterstützt Armacell lokale soziale Projekte wie Kinderbetreuung in Sri Lanka, Habitat for Humanity in den USA, die Pflege öffentlicher Parks und Gärten, tätigt regelmäßige Sachspenden an Schulen, Krankenhäuser, Sportvereine und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie Kooperationen mit gemeinnützigen Organisationen – Programme, die den Gemeinden dort, wo Armacell tätig ist, helfen.

2011 verabschiedete Armacell einen spezifischen Verhaltenskodex, der alle Mitarbeiter weltweit zu ethischem Handeln verpflichtet. Der Armacell Code of Conduct fußt auf Werten und Grundsätzen, die innerhalb der gesamten Armacell Gruppe gelten.

 

Armacells Umweltschutz-Leitlinien

Es ist unser Ziel, alle unternehmerischen Aktivitäten so auszurichten, dass wir die Natur schützen und erhalten. Unsere Umweltpolitik beruht auf den folgenden Grundsätzen:

  • Ausschließliche Fertigung von Produkten, die bei bestimmungsgemäßer Handhabung durch Kunden und Verbraucher keine Gefahr für die Umwelt darstellen.
  • Bereitstellung von Informationen zur korrekten Lagerung, Verarbeitung und Entsorgung unserer Produkte.
  • Schonung natürlicher Ressourcen durch verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen und Energie.
  • Einsatz umweltfreundlicher Technologien bei der Forschung und Produktion. Dadurch steigern wir die Sicherheit am Arbeitsplatz und schützen die Gemeinschaft und die Umwelt.
  • Vermeidung und Reduktion von Abfall; Einsatz von Recycling und umweltfreundlichen Entsorgungssystemen.
  • Möglichst geringe Gefährdung des Bodens, der Luft und des Wassers.
  • Vorbereitung auf mögliche Gefahrensituationen zum Schutz von Menschen und Umwelt.

United Nations Global Compact

Seit Beitritt im Jahr 2006 unterstützt die Armacell Group bewusst und nach besten Kräften die UN-Initiative „Global Compact“. Armacell Produkte bewirken etwas in der Welt, seien es unsere Hochleistungsprodukte, die helfen, Energie zu sparen und CO2-Emissionen zu reduzieren, oder unsere einzigartigen Anwendungen für die Öl- und Gasindustrie, Windenergie, Transport, Krankenhäuser, Schulen und vieles mehr. Unser Hauptfokus liegt auf der Schaffung innovativer Lösungen für komplexe Problemstellungen und der Leistungsverbesserung in allen Anwendungen. Auf diese Weise trägt Armacell zum Schutz und zur Verbesserung der Umwelt bei.

In unserer Branche kommt dem Thema Energieeffizienz entscheidende Bedeutung zu. Wir vermarkten und verkaufen nicht nur Produkte, die weltweit der Energieeinsparung dienen. Wir optimieren auch unsere elastomeren Dämmprodukte kontinuierlich und stärken durch konstruktive Verbandsarbeit das Bewusstsein für Möglichkeiten der Energieeinsparung in Industrie und Politik. Auf diese Weise leisten wir einen bedeutenden  Beitrag zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft.

Unsere Verantwortung für nachhaltige Entwicklung beschränkt sich nicht auf Umweltaspekte allein. Umweltbewusstsein ist in unserem Unternehmen fest verknüpft mit Arbeitssicherheit, Produktverantwortung und unserer sozialen Verantwortung.

Uns ist die Bedeutung aller zehn Grundsätze des Global Compact überaus bewusst und wir werden uns weiterhin bemühen, geeignete Aktivitäten anzustoßen, die einer nachhaltigen und ethischen Entwicklung unseres Geschäfts dienen. Unser jährlicher Fortschrittsbericht nennt eine ganze Reihe von Aktivitäten innerhalb der weltweiten Armacell-Gruppe, die Menschenrechte, Arbeitsstandards, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zum Thema haben.

Unsere Umweltschutzaktivitäten der vergangenen Jahre

2015: Armacell präsentiert Umweltproduktdeklarationen (EPD) für seine elastomeren Dämmstoffe
Als erster Hersteller flexibler technischer Dämmstoffe präsentiert Armacell jetzt Umweltproduktdeklarationen, die auf einer unabhängig erhobenen Ökobilanz basieren.
2015: Armacell unterstützt die Hilfsorganisation „Aktion Kleiner Prinz“
2015: Neuer Armafix umweltfreundlicher Rohrträger
2013: Weltweites Umwelt-Audit
Erneutes Umwelt-Audit an allen Armacell Standorten mit Unterstützung der im Bereich Nachhaltigkeit führenden Beratungsgesellschaft ERM (Environmental Resources Management): keine nennenswerten Mängel hinsichtlich der Übereinstimmung mit gesetzlichen Anforderungen.
2012: Erster lösemittelfreier Kleber
Entwicklung des ersten lösemittelfreien Klebers zur Verarbeitung flexibler elastomerer Dämmstoffe zur Einhaltung der steigenden Anforderungen der Green Building-Programme.
2011: Armacell Code of Conduct
Armacell Code of Conduct: Verabschiedung eines spezifischen Verhaltenskodex, der alle Mitarbeiter weltweit zu ethischem Handeln verpflichtet. Der Verhaltenskodex fußt auf Werten und Grundsätzen, die in der gesamten Armacell Gruppe gelten.
2010: AVK-Innovationspreis für Armacell PET-Produkt
AVK-Innovationspreis für Armacell PET-Produkt: Das voll recyclingfähige ArmaFORM PET für die Verbundwerkstoffindustrie wurde mit einem der renommierten AVK-Innovationspreise in der Kategorie Umwelt ausgezeichnet.
2009: Gründung der EiiF
Armacell ist Gründungsmitglied der Europäischen Stiftung für Industrieisolierungen: Zweck der „European Industrial Insulation Foundation“ (EiiF) ist die Förderung des Einsatzes optimierter Isoliersysteme in Industrieanlagen.
2009: Vorlage der ersten Ökobilanz der Branche
Armacell präsentiert als weltweit erster Hersteller flexibler technischer Dämmstoffe eine Ökobilanz (Life Cycle Assessment): Durch den Einsatz der Armaflex-Produkte wird über die gesamte Lebensdauer des Produktes 140 Mal mehr Energie eingespart als bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung der Produkte benötigt wird.
2008: Spende für Erdbebenopfer
Nach dem Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan spendet Armacell spontan 10.000 Euro an Hilfsorganisationen vor Ort. Weitere 10.000 Euro wurden durch Armacell Mitarbeiter weltweit aufgebracht, die das Unternehmen nochmals um 5.000 Euro aufstockte. Neben dem Roten Kreuz und einem Fonds zum Schulaufbau wurden auch vom Erdbeben betroffene Armacell Mitarbeiter unterstützt.
2007: Innovative Abluftverbrennungsanlage
An seinem Sitz in Münster, der weltweit größten Produktionsstätte des Unternehmens, installiert Armacell eine innovative Abluftverbrennungsanlage. Mit dieser bislang größten Umweltinvestition in der Unternehmensgeschichte werden die messbaren Luftschadstoffe um ca. 90 % verringert.
2006: UN Global Compact
Armacell tritt der UN-Initiative „Global Compact“ bei, einem der weltweit bedeutendsten Business-Netzwerke für eine nachhaltige Globalisierung. Die Mitglieder des „Globalen Pakts“ verpflichten sich, in ihrem Einflussbereich die Umsetzung von zehn grundlegenden Prinzipien in den Bereichen Umweltschutz, Einhaltung von Arbeitsnormen, Bekämpfung von Korruption und allgemeiner Schutz der Menschenrechte zu fördern und öffentlich für die Ziele des Paktes zu werben.
2006: Hohe Auszeichnung für die thailändische Niederlassung
Für sein innovatives Energiemanagement-Programm wird der thailändische Armacell-Standort mit dem renommierten Wirtschaftspreis „Prime Minister‘s Industry Award“ ausgezeichnet.
2006: Energiepass-Kampagne
Armacell startet eine breite Informationskampagne zum Einsparpotenzial durch die Dämmung von Rohrleitungen im Gebäudebereich (“Energiepass-Kampagne“).
2005: Umwelt-Zertifizierung des chinesischen Werks
Umwelt-Zertifizierung des chinesischen Werks Der chinesische Standort Panyu wird nach ISO 14001 zertifiziert. Damit ist Armacell der erste und bislang einzige Hersteller flexibler technischer Dämmstoffe in China, der das Umwelt-Zertifikat trägt.
2005: Tsunami-Hilfsfonds
Einrichtung eines Tsunami-Hilfsfonds: Die Spendensumme von 50.000 Euro fließt in langfristige humanitäre und ökologische Projekte vor Ort.
2005: "Ethics in Business Award"
Armacell erhält für sein herausragendes Engagement im Bereich Umwelt und Soziales den „Ethics in Business Award“.
2004: Unabhängige CO2 -Studie
Das Zentrum für umweltbewusstes Bauen legt den Abschlussbericht der CO2-Studie vor.
1997: Gründung der europäischen Allianz zur Energieeffizienz im Gebäudebereich (EuroACE)
Armstrong Insulation Products wird Gründungsmitglied der europäischen Allianz zur Energieeffizienz im Gebäudebereich EuroACE, die von der Europäischen Kommission nach dem Weltklimagipfel in Kyoto ins Leben gerufen wurde.
1997: EMAS-Zertifikat für Werk Münster
Das Umweltmanagement-System der Armstrong Insulation Products GmbH in Münster wird nach der ISO 14001 zertifiziert und erhält eines der ersten EMAS-Zertifikate im Münsterland.
1995: Umweltmanagementsystem
Einführung eines Umweltmanagementsystems am Hauptproduktionsstandort in Münster
1994: „Environmental Steering Team“
Gründung eines „Environmental Steering Teams“, eines zentralen Steuerungsteams, das vom Rohstoffeinkauf bis hin zum Warentransport alle Unternehmensprozesse auf ihre Umweltverträglichkeit prüft.
1993: Interne Umwelt-Audits
Einrichtung eines regelmäßigen internen Umweltaudits: In einem Turnus von drei Jahren werden weltweit alle Produktionsstandorte entsprechend der Umweltgesetzgebung des Standortlandes geprüft. Zudem werden darüber hinausgehende Empfehlungen ausgesprochen.
1992: Erste Ökobilanz
Start der ersten Ökobilanz in Kooperation mit dem IÖW Berlin (Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung) und Einführung einer jährlichen Abfallbilanz und eines Abfallwirtschaftskonzeptes am Standort Münster.
1991: Aktives Mitglied des Förderkreises „future e.V.“
Armstrong verpflichtet sich öffentlich zum Umweltschutz. Armstrong wird aktives Mitglied des Förderkreises „future e.V.“, einer Unternehmerinitiative für betrieblichen Umweltschutz.